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Pilze allgemein

Haben Sie das Folgen schon über Pilze gewußt?

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Wer hätte das gedacht, dass das größte Lebewesen auf unserer Erde ein Pilz ist. Was wir als Pilz kennen und über der Erde wachsen sehen ist eigentlich nur der Fruchtstand. Der eigentliche Pilz ist das unterirdische Pilzgeflecht, oder auch Pilzmyzel genannt. In Oregon/USA lebt seit über 2000 Jahren ein Hallimasch, der inzwischen eine Größe von schätzungsweise 9 qkm hat und ca. 600 Tonnen wiegt. Entdeckt wurde der Hallimasch erst im Jahre 2000.

Wann ist eigentlich Pilz-Saison?


Abgesehen von ein paar Sorten, wie z.B. die Morchel, die im April/Mai wächst, beginnt die "richtige" Pilzzeit im Juni/Juli und endet so im September/Oktober. Je nach Witterungsverhältnissen, gibt es eine mehr oder weniger üppige Ernte.

Wieviele Pilze darf man essen?


Pilze haben wenig Kalorien, sind fettarm und verfügen über viel Eiweiß, Mineralstoffe wie Selen, Kalium und Eisen sowie über die Vitamine B2 und D. Wenn Sie also Ihrem Körper etwas gutes tun wollen, können Sie unbesorgt hin und wieder eine Mahlzeit genießen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, 250 g Pilze pro Woche nicht zu überschreiten, denn Waldpilze können eine höhere Konzentration von Schwermetallen enthalten wie Quecksilber, Kadmium oder Blei.Bei gekauften Pilzen sollten Sie aber darauf achten, woher die Pilze kommen, denn sie können das radioaktive Caesium speichern und unserem Organismus Schaden zufügen.

Warum wachsen Pilze nur an bestimmten Stellen?


Bei den Pilzen gibt es 3 Haupt-Ernährungsarten: Symbiotische Pilze, Parasitische Pilze und Folgezersetzer. Wenn Sie diese Ausführung gelesen haben wird Ihnen klar sein, warum Pilze nicht überall, sondern nur an bestimmten Stellen wachsen. Und wenn Sie die Umgebung gründlich betrachten, werden Sie schnell merken, wo Sie nach welcher Pilzsorte suchen können.

Symbiotisch lebende Pilze auch Mykorrhiza Pilze genannt:


Hierbei handelt es sich um Pilze, die in Symbiose mit speziellen Baumarten leben, wobei die Wurzeln beider Gewächse einen angeregten Soffwechsel betreiben, wovon beide profitieren.

  • Der Steinpilz lebt in Symbiose mit Fichten, Eichen, Kiefern oder Buchen.

  • Der Pfifferling lebt in Symbiose mit Fichten, Buchen und anderen Bäumen.

  • Der Birkenpilz lebt ausschließlich in Symbiose mit Birken.

Parasitisch lebende Pilze:


Diese Pilze benutzen schwache Pflanzen, Baumreste oder Bäume als Nahrung.
  • Der Hallimasch lebt dazu gerne an Baumstümpfen aller Baumarten. Dort zersetzt er das alte Holz.

  • Die Krause Glucke lebt bevorzugt an Kiefern bzw. Kiefernwurzeln. Auch sie zersetzt das Holz und erzeugt dabei Braunfäule.

Folgezersetzer


Diese Pilze leben auf bereits teilweise zersetztem, organischen Material, wie Hechselmaterial, Humus, Mulch u.s.w.

Der Champignon z.B. wächst daher gerne auf Kuhweiden oder eignet sich zur Zucht auf organischem Material. Für ihn sind spezielle Baumarten unwichtig.

ACHTUNG: Die Anwendung unserer Tipps erfolgt auf Ihr eigenes Risiko!

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