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Petermännchen-Stich behandeln

Wer seine Ferien am Meer verbringt, hat evtl. schon einmal unangenehme Erfahrung mit diesem Fischlein gemacht. Wir verraten Ihnen hier, wie Sie einen Petermännchen-Stich behandeln können.

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Bei Petermännchen handelt es sich um Grundfische, die langgestreckt und seitlich abfallend. Sie kommen in fast allen Meeren vor und geraten oft als Beifang beim Angeln ins Netz. Sie halten sich gerne in Küstennähe auf, wo sie sich tagsüber im Sand verstecken und nur noch die Augen herausschauen lassen. Der Fisch hat giftige Stacheln an der ersten Rückenflosse sowie auf dem Kiemendeckel, und er zählt zu den gefährlichsten Gifttieren Europas.

Das Gift, was die Tiere abgeben enthält unter anderem Proteine und Serotonin, was im menschlichen Körper die Ausschüttung von Histamin auslöst. Im Regelfall verläuft die Vergiftung nicht tödlich, jedoch führt sie zu schmerzhaften und starken Schwellungen, die über eine länger Zeit anhalten können. Wenn Sie sicher sind, dass Sie von einem Petermännchen gestochen worden sind, dann sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, nachdem Sie Erste Hilfe geleistet haben.

Hausmittel bei Petermännchen-Stich:
Diese Erste Hilfe bei einem Petermännchen-Stich ist, ihn sofort mit Hitze zu behandeln. Hitze bewirkt einerseits die Zerstörung der Giftstoffe und Proteine, und andererseits verhindert Hitze die Ausschüttung von Histamin im Körper. Optimal ist dabei eine Temperatur von ca. 50°C. Erwärmen Sie einen metallischen Gegenstand (z.B. einen Teelöffel) in heißem Wassen oder drücken Sie direkt die heiße Tasse auf den möglichst noch frischen Stich. Falls Sie keine Möglichkeit haben, die Temperatur zu messen, prüfen Sie vorsichtig, ob Sie die Temperatur auf der Hautstelle vertragen. Es soll gut heiß aber nicht zu heiß sein, damit Sie sich nicht verbrennen. Wiederholen Sie den Vorgang nacheinander für einige Minuten, dann hört die Stelle sofort auf zu jucken, es kommt erst gar nicht zu einer Schwellung und der Stich heilt auch viel schneller ab. In einigen Fällen tritt nach einem Tag erneut ein Juckreiz ein, den Sie wieder mit Wärme beseitigen können.

Vorsicht: Vor der Verwendung von heißem Kerzenwachs oder offenem Feuer ist dringend abzuraten, da man sich schmerzhafte Verbrennungen zuziehen kann! Und bitte immer nur an sich selbst durchführen. Bei anderen Personen kann man nicht einschätzen, ob es zu heiß für ihn ist oder nicht.

Neuerdings gibt es aber auch hervorragende Stichheile wir z.B. Bite Away zu kaufen. Dieses nützliche Gerät arbeitet batteriebetrieben und gibt für mehrere Sekunden die perfekte Wärme über ein Metallplättchen direkt auf den Stich ab. Es besteht dadurch keine Verbrennungsgefahr, und einem ist sofort geholfen. Noch ein Vorteil ist, dass man diesen Stichheiler auch bei Kindern oder anderen Personen anwenden kann, denn die Hitze ist konstant und präzise auf die menschliche Haut abgestimmt.

ACHTUNG: Die Umsetzung unserer Ratschläge geschieht auf eigenes Risiko, und speziell bei Gesundheitsthemen ersetzen Omi’s Tipps keinesfalls den Gang zu Ihrem Hausarzt!

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