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Sollten Sie einmal von einer Biene gestochen worden sein, dann können Sie den Bienenstich behandeln, indem Sie sofort den Stachel ziehen und die Stichstelle mit Hitze behandeln.
Die Biene hat ein Protein (Eiweiß) unter unsere oberste Hautschicht gespritzt, auf das der Mensch (im Normalfall leicht) allergisch reagiert und der Stich zu jucken beginnt.
Bekanntlich zerstört man Einweiß mit Hitze (ab 40°C aufwärts). Und das ist der Geheimtipp, wie Sie einen Bienenstich behandeln: Erwärmen Sie einen metallischen Gegenstand (z.B. einen Teelöffel) in heißem Wassen oder drücken Sie direkt die heiße Tasse auf den möglichst noch frischen Stich. Falls Sie keine Möglichkeit haben, die Temperatur zu messen, prüfen Sie vorsichtig, ob Sie die Temperatur auf der Hautstelle vertragen. Es sollte gut heiß aber nicht zu heiß sein, damit Sie sich nicht verbrennen! Wiederholen Sie den Vorgang nacheinander für einige Minuten, dann hört die Stelle sofort auf zu jucken, es kommt erst gar nicht zu einer Schwellung und der Stich heilt auch schneller ab. In seltenen Fällen tritt nach einem Tag erneut ein Juckreiz ein, den Sie wieder mit Wärme beseitigen können.
Achtung: Vor der Verwendung von heißem Kerzenwachs oder offenem Feuer ist dringend abzuraten, da man sich schmerzhafte Verbrennungen zuziehen kann!
Viele schwören auf den Tipp, eine frisch geschnittene Zwiebel auf den Stich zu legen und mit einer Binde zu fixieren. Zusätzliche Kühlung ist auch immer sehr gut.
Grundsätzlich sollten Sie bei herumschwirrenden Insekten wie Wespen oder Bienen nicht in Panik verfallen und sich ganz ruhig verhalten. Schlagen Sie auf keinen Fall nach den Tieren, denn nur durch hektische Bewegungen fühlen sich die Tiere bedroht und stechen zu.
Achten Sie beim Essen und Trinken im Freien darauf, dass kein Insekt an Ihren Speisen oder Getränken sitzt, welches Sie dann leicht verschlucken könnten. Trinken Sie auf gar keinen Fall aus Dosen, denn Sie können nicht sehen, ob sich darin ein Insekt versteckt hat und es dann versehentlich in den Mund bekommen.
Sollten Sie dennoch einmal am oder im Mund- oder Rachenbereich gestochen worden sein, dann suchen Sie bitte sofort einen Arzt auf, denn ein Stich in dem Bereich kann zu enormen Schwellungen führen und es droht Erstickungsgefahr.
Suchen Sie auch sofort den Arzt auf, wenn jemand nach einem Stich beginnt an Atemnot zu leiden. Es könnte sich um einen allergischen Schock handeln.
Wenn Sie wissen, dass Sie stark allergisch auf Insektenstiche reagieren, dann sollten Sie Ihre Notfallmedikamente immer bei sich haben und Ihre Begleitpersonen für den Notfall instruieren.
Achtung: Die Umsetzung unserer Ratschläge geschieht auf eigenes Risiko, und speziell bei Gesundheitsthemen ersetzen Omi’s Tipps u.U. nicht den Gang zu Ihrem Hausarzt!
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